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Die Steinchenschlucht

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1 Die Steinchenschlucht am Do Jan 22, 2015 7:18 am

Eine riesige Schlucht, welche man jedoch dank einer Brücke überqueren kann. Doch sollte man irgendwie runter kommen, wird man etwas unglaubliches entdecken. Den unten liegen, wie der Name schon sagt, ganz viele Steinchen, welche jedoch einen Schatz beherbergen sollen. Ganz bekommen hat man ihn aber nicht.

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2 Re: Die Steinchenschlucht am Di Aug 18, 2015 10:18 pm

FIRST POST

Ich starrte die Klippe hinab. Viele Meter, hunderte davon, ging es unter meinen Füßen einfach nur senkrecht runter, hier und da unterbrochen von kleinen Steinen und Vorsprüngen, welche irgendwie die Ahnung eines Weges nach unten vermittelten. Dennoch plante ich nicht, mich dort hin zu begeben. Ich sah einfach nur dort hinunter, irgendwo hinter mir sollte Shikaza sein, doch ich blickte nicht hin. Ichwusste einfach, dass sie da war.
"Wo genau sind wir? Ist das wirklich die Schattenwelt? Sie ist... schön."
Ein Lächeln lag auf meinen Lippen, ein seeliges Lächeln, welches meine Augen nicht erreichte. Doch mein Blick wechselte die Richtung, statt nach unten zu gehen, wanderte er nach oben, in den grauen Himmel. Es war ein monotones, immergleiches grau, welches keine Zeit zeigte. Aber Zeit gab es hier nicht, das hatte ich schon früh genug herausgefunden. Dennoch, lange wollte ich hier nicht bleiben. Also wandte ich mich letztendlich doch noch an meine Begleiterin und meine grauen Augen wanderten zu ihr.
"Wohin? Such du den Weg, ich denke, du kannst das besser.", fragte ich dann und ging einen Schritt auf sie zu.

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3 Re: Die Steinchenschlucht am Mi Aug 19, 2015 11:08 pm

Einstieg

Er blieb nun doch erstmal stehen. Er lief schon die ganze Zeit seinen Weg umher und nun konnte eine Klippe ihn doch mal zum Stehen bringen. Seit beide in der Schattenwelt ankamen, schien Kuondoka doch sehr in Gedanken vertieft. Aber dies sollte Shikaza nicht wirklich stören, sie folgte ihm einfach und machte sich dabei selbst ein Bild von dieser neuen Welt. Es gab nicht viele Dinge, die einem richtig ins Auge stachen hier... aber eventuell war es genau das, was Kuondoka im Moment steuerte: Diese Leere zum erforschen.
Als ein paar Sekunden vergingen, wie er vor den Klippen stand, schien er langsam wieder ein paar Worte gefunden zu haben. Interessanterweise war sein erster Eindruck dieser Welt ein schöner, weswegen die Frau zunächst schmunzeln musste.
"Ja, ich nehme stark an, dass dies die Umgebung der Schatten ist. Viel Lebendiges lief bisher jedenfalls nicht umher. Aber es ist gut zu wissen, dass du gefallen daran findest"
Dies war meist ihre Art, mit ihm zu reden: Wenn es allgemeine Sachen waren, duzte sie ihn, und sobald es um Befehle und Anweisungen ging, war es das Sie.
Als Kuondoka sich wieder umdrehte, wollte er wieder gehen und ließ die Entscheidung wohin Shikaza. Nur war dies in dieser neuen Umgebung keine allzu leichte Frage.
"Schauen wir zunächst mal, dass wir ein Dach über den Kopf finden. Bisher wissen wir ja nicht, was wir hier alles tun können"
Ihnen wurde ja nicht gesagt, ob es hier bestimmte Regeln gab und wie sie funktionierten, somit war noch unklar, was das erste Ziel sein würde. Doch zunächst ließ sie den jungen Mann zu sich kommen und begleitete ihn langsam von der Klippe weg.

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4 Re: Die Steinchenschlucht am Fr Okt 09, 2015 1:21 pm

Shikaza sprach erst, als ich ein Gespräch anfing. Sie bestätigte meinen ersten Eindruck und fand es gut, dass ich diese Welt mochte. Mein Lächeln, welches kaum sichtbar gewesen war, verschwand kurz darauf und mein Blick glitt zum Himmel, um dort einige Zeit zu verharren. Wieder schwiegen wir einfach nur, bis ich mich umdrehte und sie nach einem Weg fragte. Wie sie mich ansprach, war mir eigentlich egal, solange es der Etikette entsprach, die verlangt war. Aber ich kannte keine Etikette, die in der Wildnis herrschte, also konnte sie machen, was sie wollte, solange sie ihre Pflicht erfüllte. Und diese erfüllte sie sehr gut.
So schlug sie auch vor, erstmal ein Dach über dem Kopf zu finden. Ich nickte und ging zu ihr, dann begleitete sie mich, wobei ich mich auf ihre Führung verließ. Wir gingen den selben Weg wieder zurck, den wir hergekommen waren, zumindest schien es so.
"Ich habe viele Lebewesen hier gesehen. Geister und auch Schatten. Hast du sie nicht bemerkt?", fragte ich ruhig und leise, meinen Blick einfach nur nach vorne gerichtet, wie ich es immer tat.

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5 Re: Die Steinchenschlucht am So Okt 11, 2015 10:42 pm

Der Weg war zwar nicht ganz derselbe, aber im Großen und Ganzen lag Kuondoka nicht falsch. Allerdings war es auch schwer, einen anderen Weg weg von der Klippe zu gehen als herunter, und das musste nicht umbedingt sein. Während Shikaza immer wieder ein paar Richtungen vorschlug, ging Kuondoka zwar voraus, aber doch meist nach ihren Vorschlägen. Allerdings war das Hauptgespräch etwas in die Tiefe gegangen, denn anstatt ihr zuzustimmen, behauptete der Junge, Geister und Schatten gesehen zu haben, worauf sie zunächst kichern musste.
"Ich glaube nicht wirklich, dass Geister und Schatten zu den Lebewesen gehören"
Allerdings mürrte ihr Lächeln sachte ab, als sie beim Umsehen nicht den Hauch von irgendetwas sah. Gut, konnte ja sein, dass sie keine Schatten sehen könnte, aber Geister? Normalerweise sollte es nicht das Problem sein, solche für sie zu sehen. Aber gut, normalerweise... sie waren nun in der Schattenwelt. Wer weiß, was es hier für Regeln gab.
"Was für Geister und Schatten siehst du denn alles?", fragte sie nun etwas neugieriger. Es wurde ihr zwar nicht mulmig, aber sie mochte es nicht, selbst etwas bestimmtes sehen zu können. Eventuell bildete sich Kuondoka auch nur etwas ein.
Aber so gesehen zweifelte Shikaza an dieser Möglichkeit, denn sie wusste ja von den ersten Tagen an, dass um diesen Jungen eine eigene Aura herrschte.

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6 Re: Die Steinchenschlucht am Mo Okt 12, 2015 7:10 pm

"Natürlich gehören sie zu den Lebewesen. Schließlich leben sie, wie wir, nur in anderen Dimensionen und auf andere Arten und Weisen.", erklärte ich, als Shikaza meinte, sie würden nicht zählen. Sie taten es für mich dennoch, schließlichwaren sie jahrelang alles gewesen, was ich hatte. Und auch jetzt waren sie immer an meiner Seite. Natürlich, Shikaza war auch da, aber sie war real und auch nicht IMMER bei mir. Wenn ich alleine sein wollte, so ließ sie mich alleine.
Doch noch war meine Begleiterin nicht mit ihren Fragen fertig. Sie wollte wissen, was für Schatten udn Geister ich sah.
"Verschiedene. Meistens nur Schatten, sie huschen hin und her und scheinen uns zu beobachten, aber nur aus ihren Verstecken heraus. Die Geister sind eindeutig in der Unterzahl, einer war eben an deinem Ärmel, aber jetzt ist er weg. Sie scheinen Angst zu haben. Oder sie sind neugierig. Vielleicht auch alles zusammen, ich weiß es nicht.", erklärte ich.
Ich war schon seit jeher immer im Haus gewesen und daher außerhalb eines Gebäudes sehr aufmerksam, damit mir nichts entging. Auch, wenn man es nicht sehen konnte, so war ich doch so.

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7 Re: Die Steinchenschlucht am Mo Okt 12, 2015 8:37 pm

Es kam leicht der Dickkopf aus ihm hervor und Kuondoka behauptete felsenfest, dass Geister und Schatten ebenfalls zu den Lebewesen zählen. Nun gut, die Argumentation war auch zurecht, aber das machte sie nicht Wesen aus Fleisch und Blut. Selbst wenn einige es sogar schaffen, eine Form anzunehmen, richtig leben taten sie nicht. Aber auch das, wenn man darüber nachdachte, könnte in dieser Welt gerade der Fall sein. Vielleicht waren dort die Geister und Schatten die 'Lebewesen' und sie beide die Nebenexistenzen. Aber darüber dachte Shikaza nicht mehr nach, letztlich würde es auf keinen Grund der Tatsachen schließen. Zudem tat dies im Moment nichts zur Sache.
Interessanter wurde es wieder, als er langsam anfing zu erzählen, was er so an Schatten und Geistern sah. Dass sie sich eher schüchtern versteckten und beobachteten, wie die beiden voranliefen. Außerdem soll einer der Geister bei ihr am Ärmel gewesen sein, was sie reflexartig dorthinschauen ließ. Sie sah zwar nichts Genaues, außer wage Erscheinungen. Zwar war jetzt geklärt, dass es hier wohl wirklich spukte, was Shikaza eh nicht ausschloss, aber es tat sich eine andere Frage auf. Warum sah sie die Geister nicht klar? Sie sah zu Kuondoka, der sorgenlos vor sich hin redete und die Umgebung beobachtete.
"Neugierig würde vielleicht Sinn machen, es sei denn, es kommen nicht allzu viele Menschen zur Schattenwelt"
Beim Wort Schattenwelt kam das Mädchen zum denken. Besser gesagt 'Schatten'. Kuondoka hatte bereits nahe Bekanntschaft mit den dunklen Kräften gemacht. Genaueres hatte er zwar nie erzählt, was auch eher daran lag, dass Shikaza nie tiefer nachgefragt hatte, aber es würde erklären, warum er die Geister und Schatten wie Tag und Nacht erkannte.
"Ist auch nicht so wichtig. Wenn sie etwas von uns wollen, werden sie es uns schon wissen lassen"
Es war ein etwas gleichgültiger Ton in ihrem Satz, während beide weitergingen. Weit dürfte es schon nicht mehr zu einer Stadt sein, oder wie auch immer es sich hier nannte.

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8 Re: Die Steinchenschlucht am Mo Okt 12, 2015 10:41 pm

Natürlich war ich nciht bereit, diese Falschaussage zu akzeptieren, das wäre so, als würde man behaupten, 1 = 2. Also konnte ich das nicht zulassen und ich klärte Shikaza auf. Sie meinte daraufhin, dass Neugier Sinn machen würde. Ich wiegte den Kopf hin und her.
"Die Schatten hatten schon viel mit Menschen zu tun. Es sind eher die Geister, die neugierig sind.", meinte ich, während ich wieder starr geradeaus starrte. Meine Worte wurden wohl abgetan, denn Shikaza meinte, es wäre egal. Ich nickte auf irhe folgenden Worte hin und blieb stehen. In der Ferne sah ich etwas, aber ich konnte es nicht zuordnen.
"Ist das dort eine Stadt?", fragte ich und legte den Kopf leicht schräg, um meinen Blickwinkel zu ändern. Wenn ja, dann war diese Stadt reichlich zerstört, es sah nur noch wie eien Steinansammlung aus, weswegen ich mir auch nicht sicher war, ob das überhaupt bewohnbar war.

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9 Re: Die Steinchenschlucht am Di Okt 13, 2015 6:43 pm

Die Schatten hatten also bereits viel mit Menschen zu tun gehabt? Nun gut, da hat er nicht unrecht, wenn man bedenkt, was alles auf der Erde passierte, nachdem die Duel Monster-Karten erschaffen wurden. Und es war Shikaza ebenfalls bewusst, dass bestimmte Leute genau auf diese Effekte abzielten. Die Geschichten über die verschiedensten Arten von Schattenduellen waren eh eine Klasse für sich.
Mitten in Gedanken meldete sich Kuondoka wieder zu Wort, als er etwas sah und fragte, ob dort eine Stadt wäre. Ob es eine Stadt war, das wusste die Frau auch nicht. Allerdings wusste sie allein durch den Anblick, dass hier doch tatsächlich Dinge stattgefunden haben. Vielleicht auch immernoch stattfinden, wer weiß? Allerdings war der Aufbau doch so zu sehen, dass die eigentliche Stadt wohl unter der Erde war. Ob sie mit der Ansicht überhaupt recht hatte, und wenn ja, wie tief es ging, wusste sie nicht. Grobes Nachdenken würde schlussendlich wohl nicht zu einer Lösung führen.
"Schauen wir es uns näher an, dann sehen wir es schon. Aber ich denke, es könnte eine Art Stadt sein"
Sie wollte ihre Theorie mit der Untergrundstadt noch nicht sagen, da sie sich nicht sicher war.

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10 Re: Die Steinchenschlucht am Mo Okt 19, 2015 3:24 pm

Shikaza schwieg eine Weile, bis ich sie auf den Ort in der Ferne aufmerksam machte. Doch auch hier brauchte es eine Zeitlang, bis ich eine Antwort erhielt. Sie fiel auch recht unspektakulär aus, schließlich schlug die Dienerin nur vor, hinzugehen und es sich anzusehen. Doch es klang besser als nichts und so nickte ich.
Unser Weg führte uns also einfach in die Richtung, immer weiter und weiter und je näher wir kamen, desto mehr erkannte man die Zerstörung. Doch noch immer waren wir zu weit entfernt, zumindest ich konnte nicht erkennen, was dort nun war. Doch nach einer Weile hatten wir das, was dort war, erreicht.

tbc Nebengassen von Phan

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11 Re: Die Steinchenschlucht am Mo Okt 19, 2015 5:43 pm

Shikaza konnte zwar nicht viel Verwertbares von sich geben, aber immerhin hatte dies einen guten Grund. Zum einen, dass sie die Schatten und Geister einfach nicht sah in dieser Welt und weil sie hier ebensogut keine Orientierung hatte. Aber das beunruhigte sie nicht besonders, solche Dinge würden nur ein wenig Zeit brauchen. Interessant wurde es nur, je näher wir unserem jetzigen Ziel kamen. Die Theorie mit der Untergrundstadt war zwar noch immer für Shikaza präsent, ebenso aber sah sie, dass hier sehr wohl etwas passiert ist. Eventuell war es auch so, dass diese Gegend sogar höher gebaut wurde und irgendetwas diese vernichtet hatte. Was genau nun aber richtig war, war immernoch im Dunkeln. Zu wenig Informationen halfen beim Nachdenken nicht. Allerdings waren beide auch gleich da, eventuell kam dann etwas zustande.

tbc - Nebengasse (Phan)

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