Yu-Gi-Oh! Worldless

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Die Hauptstraße

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1 Die Hauptstraße am Do Jan 22, 2015 9:42 pm

Eine große Straße, welche schön ordentlich an fast allen Ruinen vorbei führt.

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2 Re: Die Hauptstraße am Di Jul 28, 2015 8:50 pm

Sergej Eraqus

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Reisender
Einstieg in eine neue Epoche

Dunkelheit... diese Welt wurde von dieser überflutet. Und eigentlich hätte alles erdenkliche passieren können. Allerdings würde es einer ahnungslosen Person wahrscheinlich nicht einmal auffallen.
Diese Welt würde der eigentlichen Erde zum verwechseln ähnlich sehen! So sah das Sergej jedenfalls. Die Straße war eine normal begehbare, es gab hier und da Gebäude und die Landschaft sieht ebenfalls nicht so aus, als wäre sie verrottet. Dennoch wusste er bereits, dass sich etwas getan hatte, nur was genau war die andere Sache. Sicherlich würde er das noch herausfinden, allerdings erwartete er bereits schon, dass es nicht umbedingt der leichte Weg sein wird. Obwohl dies sicherlich der Fall sein würde, war Sergej guter Dinge. Die Duellgeister waren immer noch bei ihm und sein Deck ebenfalls. Jetzt hieß es für ihn wohl abwarten auf den Moment, an dem etwas passierte. Währenddessen aber schlenderte er durch die Straßen und schaute sich immer wieder mal um, denn es gab auch sicherlich etwas zu sehen. Viel... bis auf Menschen. Davon sind nicht einmal viele unterwegs. Aber zugegeben, es war zu erwarten, immerhin sind dies die ersten Tage in den Schatten, klar, dass sich dort etwas Angst breit macht.

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3 Re: Die Hauptstraße am Di Jul 28, 2015 10:46 pm

Einstiegspost: First Post

Verwirrt kratzte sich Yilun an der Backe. Er war nun mehr seit gut einer halben Stunde durch diese eigenartige Gegend geirrt. Seinen Koffer in der rechten Hand und den Plastikmikrofon, den er gerade erst geschenkt bekommen hatte, in der linken Hand stand er schließlich wieder dort, wo er vor Kurzem aufgewacht war. Erst hatte er gedacht, ihr Manager erlaubte sich einen schlechten Scherz und hatte sie jeweils getrennt irgendwo Mitten im Nirgendwo ausgesetzt. Doch nicht nur seine Umgebung, selbst die Luft schien in dieser Gegend anders als die ihm gewohnte zu sein. Dabei war er schon oft in Japan gewesen. Und das hier, war gewiss nicht Japan.
Er hatte bis jetzt weder ihren Manager noch seine anderen Band Mitglieder erreichen können. Noch gruseliger war aber, dass weit und breit kaum andere Menschen zu sehen waren. In Japan, in Asien, gab es immer Menschen. Immer! Und zwar überall. Naja, fast. Aber genug gab es auf jeden Fall. Noch etwas unschlüssig darüber, ob er nun weiter an der selben Stelle warten sollte - denn vielleicht tauchten doch noch andere auf - oder ob er sich nochmal umschauen sollte, entdeckte er weiter vor sich die vage Figur einer Person. Erfreut, dass endlich noch jemand anwesend ist, zog Yilun den Koffer schnellen Schrittes hinter sich her und näherte sich der Person.
“Hey~! Hallo! Entschuldigung, können Sie mir sagen, wo ich hier gelandet bin,” rief Yilun fröhlich, während er eifrig mit seiner Hand wedelte, die noch das Mikrofon hielt.



Zuletzt von Yilun Chen am Di Okt 13, 2015 8:13 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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4 Re: Die Hauptstraße am Di Jul 28, 2015 11:44 pm

Sergej Eraqus

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Diese Gegend war bereits in diesem Moment schon ein interessanter Ort geworden für den jungen Mann. Er hatte bislang vieles gesehen, von Duellgeistern bis Schattengestalten, von bewohnten Friedhöfen bis zum Duellgeisterschlachtfeld. Diese Gegend hier allterdings war nichts anderes, wie die normale handelsübliche Umgebung, mit allem Drum und Dran, bis auf einer Vielzahl von Menschen. Ehrlich gesagt war es dabei auch noch verdammt still in diesem Gebiet. Und exakt dies machte die Atmosphäre nur umso drückender. Doch wie begeistert er in seinen Gedanken auch war, wusste Sergej dennoch nicht, wo er nun hingehen sollte, geschweige denn was zu tun wäre. Er hatte bereits vorgehabt, hier jemanden anzusprechen, aber er ging bisher davon aus, dass man ihn eventuell ignorieren würde, dass dies alles eventuell nur eine Darbietung ist, um die Leute hier einsam wirken zu lassen.
Doch eben diese krumme Theorie wurde bereits zerbrochen, als eine Stimme in seine Richtung rief. Nichts Aggressives oder Besorgenerregendes, nur ein Ruf von jemandem, der eine Frage auf dem Gewissen hatte. Sergej drehte sich demnach zu der Stimme um und sah den rothaarigen Jungen bereits auf sich zulaufen. Er trug einen Koffer in einer Hand mit sich, nicht zu klein und nicht zu groß, während in seiner anderen Hand etwas anderes war. Er erkannte es nicht sofort, aber da es ungefährlich aussah, ignorrierte Sergej es zunächst.
Interessant wurde danach erst seine Frage, und zwar, wo er gelandet sei. Er wirkte froh, eventuell erleichtert sogar, als er das fragte. Dennoch antwortete Sergej ihm ehrlich mit einem Kopfschütteln.
"Tut mir Leid, das weiß ich auch noch nicht so genau"
Er wollte nicht unnötig sofort mit den Schatten in der Umgebung anfangen. Wenn der Junge echt war, wollte er ihn nicht gleich verstören damit.

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5 Re: Die Hauptstraße am Mi Jul 29, 2015 8:29 am

FIRST POST

Ausnahmsweise war es heute ruhig. Nein, nicht ruhig. Es war seltsam still, fast schon unheimlich. Denn normalerweise tobten hier in der Nähe Schlachten. Aber seit einiger Zeit war es still, nichtmal der Wind, wenn man ihn hier so nennen konnte, schien anwesend zu sein. Einfach nichts.
Obwohl es hell war, war es noch verhältnismäßig früh, als ich durch Phan wanderte. Und das machte mich dann auf etwas aufmerksam. Zwei Menschen, die etwas orientierungslos schienen. Menschen an sich waren ja schon auffällig hier, man spürte sie einfach. Diese hier, oder zumindest einer von beiden, benahm sich aber auch höchst seltsam. Er hatte einen Koffer bei sich und wedelte mit etwas herum, was ich erst nach mehreren Versuchen als Mikrofon identifizieren konnte. Scheinbar waren beide sehr planlos. Ich ging auf sie zu, wobei ich für den weißhaarigen jungen Mann nicht sichtbar war, ich wurde von dem rothaarigen Kerl verdeckt. Und letzterer konnte mich nicht bemerken, weil ich hinter ihm stand.
Die beiden starteten wohl eine Konversation mit dem Sinn, den Ort herauszufinden. Doch es schien wirklich niemand Bescheid zu wissen. Einer fragte und der andere antwortete mit einer Antwort, die besagte, er wisse es nicht.
"Ihr seid in der Schattenwelt.", erklärte ich dann einfach, mir war es egal, ob ich die beiden dadurch erschreckte oder nicht.


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6 Re: Die Hauptstraße am Mi Jul 29, 2015 12:11 pm

Beim näheren Heran kommen erkannte Yilun einen noch recht jung aussehenden Jungen vor sich, mit hellen Haaren und ernsten Gesichtszügen. Er stand ebenfalls alleine. Sein Bandmitglied war es nicht und auch sonst keiner, den Yilun schon einmal gesehen hatte. Wahrscheinlich war er etwas jünger als Yilun selbst. Ein wenig erinnerte er Yilun an einen Kumpel, den er aus Kanada kannte.
Ein Grinsen schmückte Yiluns Gesicht, während er eine Antwort abwartet. Doch der andere wusste ebenfalls nicht, wo sie waren.
”Aww, das ist schade.”
Gerade wollte er noch eine weitere Frage stellen, da hörte er hinter sich jemanden eine Antwort geben. Überrascht, dass noch eine weitere Person aufgetaucht ist, drehte er sich um.
”Schattenwelt? Wo ist denn das?”
Etwas ungläubig begutachtete Yilun die weitere Person. Es war ebenfalls eine noch recht junge Person. Doch was ihn am meisten verwirrte, war die Frisur. Der Junge hatte drei verschiedene Haarfarben! Er hatte in seiner  Zeit im Showbiz ja schon einiges gesehen, da vor allem Leute in Asien zu sehr kreativen Stils neigen. Aber das war selbst für ihn neu. Amüsiert grinste er den Jungen mit den bunten Haaren an.
”Oh, bist du einer der Newcomer, die bei dieser Show mit auftreten?”



Zuletzt von Yilun Chen am Di Okt 13, 2015 8:47 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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7 Re: Die Hauptstraße am Mi Jul 29, 2015 8:19 pm

Sergej Eraqus

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Sergej konnte bereits die Antwort des Jungen erahnen, ehe er sie in Worten aussprach. Im Kopf schien er wohl noch ein halber Teenager zu sein, aber aus dem Alter war er körperlich schon heraus. Nach seiner seufzenden Antwort wollte er wohl noch etwas weiterfragen, allerdings kam er nicht dazu. Es beunruhigte Sergej etwas, dass dieser jemand einfach so die Antwort zur ersten Frage gab. Der Junge wich, als der Satz fiel, zunächst einen Schritt zurück, da ihn das doch etwas überrascht hatte, sah aber dann die Person hinter dem Rothaarigen stehen.
Er sah direkt interessant aus, allerdings war es für ihn eher der Blick als Haar. Er hatte diese gewisse Ernsthaftigkeit im Gesicht, gemischt mit Gleichgültigkeit. Wer er war, wusste er natürlich nicht, aber anscheinend kannte er sich hier aus. In wie weit, konnte er nicht einschätzen.
Zudem erwieß sich Sergejs Sorge als unbegründet, als vom Rothaarigem darauf eine eher lässigere Antwort kam. Er glaubte ihm nicht. Er hatte anscheinend diese Änderung nicht wirklich bemerkt. Zudem erweiterte der Junge seine Aussage, als er die dritte Person als Newcomer betitelte, was nur noch bestätigte, dass der Rothaarige ein Mensch zwischen ausgereiftem Teenager und angehendem Mann war.
Sergej blieb erstmal ruhig, als er die dritte Person ansah. Er wirkt wie ein Mensch, hat einen gleichgültigen Wortlaut und schreckte nicht zurück, dieses Areal die Schattenwelt zu nennen.
Macht ihn das zu Freund oder Feind?

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8 Re: Die Hauptstraße am Fr Okt 09, 2015 1:50 pm

Ich war die seltsamen Blicke schon gewohnt, die mein Aussehen mit sich zog, wenn man mich nicht kannte. Also konnte ich sie auch ignorieren und mich auf das Gespräch konzentrieren.
Der eine fragte mich nach meiner Antwort, wo das denn war. Er schien wirklich sehr orientierungslos zu sein, wobei er mir fast schon leid tat. Aber eben nur fast.
"Es liegt nirgendwo. Das hier ist eine andere Welt, die Welt, in der die meisten hinkommen, sobald sie sterben. Oder aber diejenigen, die hierher verbannt wurden. Sie nennen sich dann Schatten.", gab ich nur zurück und mein Blick ruhte kurz auf beiden. Der hellhaarige Kerl schien sehr viel ruhiger, berechnender zu sein als der Rotschopf, der wohl die Orientierungslosigkeit in Person war. Er fragte auch gleich, ob ich ein Newcomer war.
Man konnte mir erst eine leichte Verwirrung ansehen, ich hatte mit der Frage nicht wirklich gerechnet, doch ich fasste mich schnell wieder und ein leichtes Lächeln glitt auf miene Lippen.
"Tut mir leid, deine Show muss erstmal ausfallen und nein, ich bin kein Newcomer. Ich bin einer der Schatten und wollte wissen, was genau Menschen hier eigentlich zu tun haben, wo sie die Schattenwelt doch so gut es geht meiden.", gab ich zurück und blinzelte die anderen neugierig an.


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9 Re: Die Hauptstraße am Di Okt 13, 2015 8:50 pm

Diese ihm absolut nichts sagende Antwort von diesem Jungen mit den lustigen Haaren beruhigte Yilun kein Bisschen. Das hier war nicht Japan, war nicht Asien, war überhaupt keine ihm bekannte Welt. Schattenwelt… Wo die Verstorbenen hinkamen oder jene, die verbannt wurden. Der Sänger zog seine Augenbrauen zusammen, um sich erfolglos einen Reim darauf zu machen. Doch es war ihm einfach nicht geheuer. Er wollte nichts mit dem Tod zu tun haben. Seine Eltern mochten zwar ein Bestattungsunternehmen führen, doch hatte er sich nie mit der Idee anfreunden können, Tote anzufassen, sie wieder hübsch zu machen, was zu ihren beliebtesten Dienstleistungen gehörte. Der Tod war für die Hinterbliebenen keine schöne Sache. Aber er wollte sich nicht weiter in diesen unangenehmen Gedanken verstricken, er wollte sich nicht erinnern.
”Das scheint eine gute Frage zu sein, weshalb wir Lebenden hier in der Schattenwelt gelandet sind,” murmelte er noch immer mit zusammen gezogenen Brauen. ”Gibt es denn einen Weg zurück?”
Er konnte doch beim besten Willen nicht plötzlich während ihrer Tour verschwinden. Das wäre unverantwortlich von ihm und würde den anderen nur Probleme bereiten. Und wie enttäuscht die Fans wären. Trotz seiner Zweifel versuchte er sich wieder an einem Lächeln, schaute von dem Bunthaarigen zu dem anderen, die bei ihm eine merkwürdig angenehme Ruhe auslöste. Er erinnerte Yilun wirklich sehr an ihn.

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10 Re: Die Hauptstraße am Di Okt 13, 2015 9:17 pm

Sergej Eraqus

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Es war recht überraschend, dass bereits so früh in dieser Welt jemand erschien, der sich nicht nur auskannte, sondern mit anderen darüber redete. Aber der Fremde hatte anscheinend seinen Grund, den er den beiden auch mitteilte. Also war es ihm ebenfalls ein Rätsel, warum auf einmal Menschen in der Schattenwelt waren. Nach seiner Erklärungen war der Rothaarige wohl etwas verwirrt, wahrscheinlich war es auch schwer für ihn, das sofort zu begreifen. Dennoch reagierte er bereits nach kurzer Zeit wieder und fragte, ob es einen Weg zurück gäbe.
"Wenn er sagt, dass Menschen diese Welt eigentlich meiden, nehme ich an, dass es Wege hin und eventuell zurück gibt"
Diese Antwort gab Sergej lieber jetzt, damit sich der Junge nicht in zu tiefen Sätzen zerstreuen ließ. Immerhin war der Dritte, wie er sagte, ein Schatten. Alles mögliche konnte von ihm kommen. Wie Yilun zu dem Weißhaarigen sah, reagierte dieser nicht darauf. Er war eher interessiert an diesem Schatten.
"Was mich eher interessiert ist, warum du keine Scheu hegst, mit uns zu reden. Wer bist du?"
Sergej tippte bereits darauf, dass hier bereits etwas vorgefallen ist, was in dieser Welt für Unruhe sorgte. Dennoch musste er sich zunächst einige andere Sachen zusammenreimen, denn diese Welt war immer noch ziemlich fremd für ihn.

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11 Re: Die Hauptstraße am Mi Okt 14, 2015 11:22 am

Die erste Reaktion auf meine Frage war, dass der Rotschopf auch nicht wusste, wieso er hier war. Dann fragte er nach einem Rückweg und bevor ich antworten konnte, meinte der Weißhaarige, dass es eventuell auch Wege zurück gab. Ich sagte schlussendlich einfach nichts dazu. Dennoch war letztere Person nicht fertig. Er stellte fest, dass ich kein Problem mit dem Reden hatte und mich nicht scheute, dann folgte die Frage, wer ich wäre. Ich grinste.
"Ihr behebt euch gerade auf ein gefährliches Gebiet. Informationen bedeuten in unserer Welt und dieser Situation fast alles und man gibt sie nicht einfach so her. Ich habe euch etwas erzählt, jetzt will ich auch eine Gegenleistung haben. Ob ich die letzte Frage beantworte, hängt davon ab, was ich von euch kriege. Namen können sehr mächtig sein, habt ihr das nie gelernt?", fragte ich und mein Blick hatte etwas erwartungsvolles. Ich war ein Schatten und kannte mich hier aus, außerdem war ich einer von wenigen, die sofort redeten, wenn sie Beute witterten. Ich wusste, dass Menschen oft Orientöring benötigten und die würde ich ihnen geben. Mit Gegenleistung. Für mich klang der Plan nicht schlecht.


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12 Re: Die Hauptstraße am Mi Okt 14, 2015 8:18 pm

Innerlich seufzte Yilun auf, als er die Reaktionen der beiden anderen hörte. Der Junge mit dem weißen Mantel benahm sich irgendwie distanziert und der andere klang dunkel und überlegen. Gut, mit von sich überzeugten Menschen, die auf andere hinab sahen, hatte er eigentlich im Showbiz genug zu tun. Dennoch war dies eine gänzlich andere Situation. Zudem war ja der Bunte ein Schatten, wenn auch Yilun noch nicht recht verstand, da er genauso wie ein Mensch aussah.
Und der andere hatte von seiner Art her doch weniger mit Yiluns gutem Freund zu tun. Auch wenn seine Aussage, dass es möglicherweise einen Weg zurück gab, wohl positiv aufzufassen sein sollte, war dem Sänger nicht ganz geheuer bei seinen Worten.
Und noch weniger gefallen wollten ihm die Worte des Schatten. Ob Menschenwelt oder Schattenwelt, überall war der Besitz über Information gleichbedeutend wie Besitz über Macht. Das hatte er auch schon recht früh am Anfang beim seinem Einstieg in die Welt von Stars und Sternchen erfahren müssen. Über die Macht von Namen konnte man sich nun jedoch streiten. In der chinesischen Kultur mochte man durchaus Wert auf seinen Namen legen, ob bürgerlich oder künstlerisch. Oft genug hatten Kollegen von ihm ihre Künsternamen geändert, um mehr Ruhm zu erfahren. Man mochte es mehr oder weniger glauben. Yilun hatte da so seine Zweifel. Trotzdem ist er durchaus mit dieser Kultur aufgewachsen und wog ab, wie er wohl auf das Verlangen von dem bunten Schatten zu reagieren hatte. Da fiel ihm etwas ein, was er einmal während seinem Auslandsjahr von einem anderen Austauschschüler gelernt hatte.
”Namen sind Schall und Rauch,” kam es leise aber deutlich aus seinen Mund.

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13 Re: Die Hauptstraße am Mi Okt 14, 2015 8:36 pm

Sergej Eraqus

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Der Schatten wollte etwas bestimmtes, das sah man ihm mehr als deutlich an. Doch noch konnte Sergej nicht recht einschätzen, inwiefern man ihm trauen konnte. Er schien nicht nur Worte zu trällern, soviel war sicher. Dennoch... es war interessant, wie doch hochgestochen er wirkte. Anscheinend war er sich dessen bewusst, was er da erzählte. Und dann kam ein weiterer Satz von ihm, einleitend in ein Angebot, wie es schien. Da er Informationen gegeben hatte, wollte er welche zurückbekommen. Ob es nun ein faires Angebot würde, würden die beiden wohl erst erfahren, nachdem es gestellt war. Dass die Bemerkung fiel mit der Macht von Namen war dem Weißhaarigen noch unbedeutend. Dem Rothaarigen anscheinend ebenfalls, als er nur kurz etwas von sich gab. Schall und Rauch... das mag an und für sich stimmen, nur die Bedeutung am Menschen dahinter machte diese wohl eher 'mächtig'. Aber das wäre sicherlich nicht alles in dieser Welt. Wer weiß, vielleicht hielte eben diese Information wichtige Schlüssel in diesem Reich. Dennoch wartete er ab und sah zum Schatten. Er schien Informationen zu wollen, aber was würde er fragen wollen?

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14 Re: Die Hauptstraße am Mo Okt 19, 2015 4:48 pm

Die Beiden schienen mich nicht zu verstehen. Oder ihre Situation. Eines von beiden und eigentlich war es mir egal, was es im Endeffekt war. Denn der Rotschopf sprach was von wegen Namen wären Schall und Rauch, der Weißhaarige sagte einfach nichts dazu. Ich seufzte.
"Mag sein, dass es bei euch so ist, aber wir spielen hier nach unseren Regeln, nicht nach euren. Passt euch an oder werdet vernichtet, ihr habt die Wahl. Was ich von euch will, ist die Möglichkeit, ein Duell zu führen. Leider ist es mir nicht möglich, ich benötige einen Körper, den ich nicht habe. Wenn einer von euch mir als Wirt dienen würde, würde ich euch mehr Informationen geben. Es würde demjenigen nicht schaden, außerdem könnte ich euch sehr viel besser helfen. Schließlich ist das das einzige, was ich haben will. Ich würde euch also alles erzählen, was ihr wissen müsst.", gab ich zurück. Sollten sie dagegen sein, würde ich einfach gehen. Es lohnte sich nicht, meine Zeit mit ihnen zu verschwenden, wenn es doch noch andere Lebewesen hier gab.


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15 Re: Die Hauptstraße am Di Okt 27, 2015 8:31 pm

Es war ihm nicht klar, was genau der Schatten meinte. Wie schon zu Anfang warf seine Begegnung mit diesen beiden Gestalten mehr Fragen auf, als dass er sie beantwortet bekam. Der Schatten benötigte einen Körper für Duelle. Yilun wollte sich gar nicht ausmalen, was für Duelle er meinte. Es konnte in dieser düsteren Schattenwelt gewiss nichts gutes verheißen, selbst wenn der andere behauptet, derjenige würde keine Schäden davon tragen.
”Keine Sorge, es ist alles gut. Es wird schon nichts passieren! Wir werden nur ein bisschen Spaß haben.” Das waren damals auch die Worte gewesen, die zu diesem Unfall geführt hatten. Doch diese Erinnerungen waren momentan fehl am Platz.
Da der andere Junge auch vorhin schon nichts weiter gesagt hatte, stellte Yilun einfach wieder seine Frage: ”Was für Duelle werden hier geführt?"
Wenn die Schatten Duelle nur mithilfe von einem Körper führen konnten, mussten wohl auch noch mehr Menschen hier gelandet sein, obwohl sie doch diese Welt meiden. Doch was wollten Schatten für Duelle führen, wenn sie diese doch selbst nicht führen konnten? Waren die Schatten ebenfalls so machthungrig wie die Menschen? Strebten die Schatten auch gewisse hohe Positionen einer bestimmten Hierarchie an? Oder waren sie in einer klischeehaften anderen Welt der Fantasy-Genre gelandet?

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16 Re: Die Hauptstraße am Mi Okt 28, 2015 6:05 pm

Sergej Eraqus

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Einen Körper, um Duelle zu führen. Na, was für ein Statement.
Obwohl dieser Schatten dazusagte, dass demjenigen nichts geschehen würde, war Sergej von der gesammten Sache doch sehr unbeeindruckt. Es gab überhaupt keinen Grund, dieser Gestalt zu trauen. Nicht nur, dass er einfach einwarf, Duelle beschreiten zu wollen, er brauchte etwas, oder hier jemanden, um das überhaupt zu tun. Zudem scheint er mit dem Prozedere ja vertraut zu sein, hat jedoch keinen mehr, den er als Duellkörper führen könnte. Eventuell auch zusammenhängend mit den Ereignissen, die passiert sind, aber ab dem Punkt wäre es nur noch Hobbysuche gewesen, nichts wirklich Interessantes.
Sergej drehte sich also einfach um und ging. "Danke, darauf kann ich verzichten. Einen schönen Tag noch"
Wohin, das war zunächst irrelevant. Zunächst einmal wollte er die Umgebung etwas 'kennenlernen'.

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17 Re: Die Hauptstraße am Di Dez 15, 2015 3:04 pm

Ich zuckte nur mit den Schultern, als der Junge fragte, was für Duelle hier geführt wurden.
"Einfach nur die normalen Schattenduelle. Was denn sonst? Etwas anderes gibt es hier nicht und sobald auch nur ein Fünckchen der Schattenwelt im Spiel ist, ist es ein Schattenduell.", erklärte ich und hörte zu, wie der weißhaarige junge Mann ging. Ich ließ ihn gewähren, schließlich war ich für seine Sicherheit hier nicht verantwortlich. Nun stand nur noch der Rotschopf vor mir, von welchem ich noch auf eine Antwort wartete. Ob er nun mein Partner werden wollte, oder nicht, war mir egal, ich hoffte, dass er zustimmen würde, sonst wäre es wirklich anstregend, jemand anderen zu finden. Er schien einfach einer der Leute zu sein, die ohne nachzudenken zustimmten, nur, um nicht komplett verloren zu sein.


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18 Re: Die Hauptstraße am Di Jan 19, 2016 10:09 am

„Hoh~, Schattenduelle?“
Yilun legte seinen Kopf schief. Er hatte absolut keine Ahnung, was der Schatten meinte. Es konnte alles und nichts heißen. Noch nie hatte er jemanden mit einer solchen ersten Miene etwas über „Duelle“ oder gar „Schattenduelle“ in einem so absurden Zusammenhang sagen hören.
Alles was er kannte waren Gesangsduelle, Sportduelle – spontan fielen ihm noch Yugioh-Duelle ein, die er mit den Kindern seiner Gastfamilie geführt hatte. Doch Yilun bezweifelte, dass der Schatten ein Duelle eines dieser Arten meinte. Vielleicht Schwertkampf? Fechten? Magische Kräfte? (Also doch klischeehafte Fantasywelt!)
Er konnte durchaus verstehen, weshalb es dem anderen Jung zu bunt wurde und er davon ging. Allerdings war nun Yiluns Neugierde geweckt. Er wollte sehen, was es mit dieser Schattenwelt, diesen Schattenduellen auf sich hatten.
„Du brauchst also einen Körper und Namen für diese Duelle?“
Mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht und den Daumen auf sich zeigend, sprach er weiter.
„Ein wenig Kampfkunst beherrsche ich. Singen kann ich auch. Ansonsten habe ich spaßeshalber durchaus auch schon mal Gymnastik-Schwerter geschwungen. Wenn du mir noch den Umgang mit magischen Kräften beibringst, könnten wir Schattenduelle gewinnen!“

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